Anordnung zur Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse im Bereich der Deutschen Post AG
Eingangsformel
Nach § 3 Absatz 1 Satz 1 und § 3 Absatz 2 Satz 4 des Postpersonalrechtsgesetzes vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325, 2353), von denen § 3 Absatz 1 Satz 1 zuletzt durch Artikel 1 Nummer 5 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa des Gesetzes vom 28. Mai 2015 (BGBl. I S. 813) und § 3 Absatz 2 Satz 4 durch Artikel 223 Nummer 2 Buchstabe a der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geändert worden ist, ordnet das Bundesministerium der Finanzen nach Anhörung des Vorstands der Deutschen Post AG an:
§ 1 Befugnisse von Dienstbehörden
- 1.
- die Niederlassungen,
- 2.
- die Shared Service Center und
- 3.
- die Geschäftsbereiche Vertrieb.
§ 2 Befugnisse von Dienstvorgesetzten
- 1.
- die Leitung der Niederlassungen,
- 2.
- die Leitung der Shared Service Center und
- 3.
- die Leitung der Geschäftsbereiche Vertrieb.
§ 3 Ernennungs- und Entlassungsbefugnis
- 1.
- in den Laufbahnen des höheren Dienstes auf den Vorstand der Deutschen Post AG und
- 2.
- im Übrigen auf die in § 2 genannten Stelleninhaber für die Beamtinnen und Beamten ihres jeweiligen Zuständigkeitsbereiches.
(2) Das Bundesministerium der Finanzen behält sich vor, die Befugnis im Einzelfall selbst auszuüben.
§ 4 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Anordnung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Anordnung zur Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse im Bereich der Deutschen Post AG vom 27. September 2013 (BGBl. I S. 3752, 3899) außer Kraft.