§ 11 TWirtAusbV 2005
Abschlussprüfung in der Fachrichtung Schweinehaltung
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(1) Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
- 1.
- Versorgen von Schweinen und
- 2.
- Produktion von Zuchttieren, Ferkeln und Mastschweinen.
(3) Innerhalb des praktischen Teils der Prüfung sind die praktischen Aufgaben gleich zu gewichten.
- 1.
- Versorgen von Schweinen,
- 2.
- Produktion und Vermarktung von Zuchttieren, Ferkeln und Mastschweinen sowie
- 3.
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- 1.
- im Prüfungsbereich Versorgen von Schweinen:
- a)
- Anatomie und Physiologie,
- b)
- Krankheiten,
- c)
- Haltungsformen und -technik,
- d)
- Aufzuchtziele und Aufzuchtverfahren,
- e)
- Hygiene;
- 2.
- im Prüfungsbereich Produktion und Vermarktung von Zuchttieren, Ferkeln und Mastschweinen:
- a)
- Rassen und Züchtung,
- b)
- Fruchtbarkeit und Reproduktion,
- c)
- Qualitätsanforderungen an Zuchttiere, Ferkel und Mastschweine;
- 3.
- im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt.
| 1. | im Prüfungsbereich Versorgen von Schweinen | 90 Minuten, |
| 2. | im Prüfungsbereich Produktion und Vermarktung von Zuchttieren, Ferkeln und Mastschweinen | 90 Minuten, |
| 3. | im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde | 60 Minuten. |
| 1. | Prüfungsbereich Versorgen von Schweinen | 35 Prozent, |
| 2. | Prüfungsbereich Produktion und Vermarktung von Zuchttieren, Ferkeln und Mastschweinen | 45 Prozent, |
| 3. | Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde | 20 Prozent. |
(7) Die Prüfungsbereiche Versorgen von Schweinen, Produktion und Vermarktung von Zuchttieren, Ferkeln und Mastschweinen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde sind auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für die mündlich geprüften Prüfungsbereiche sind das jeweilige bisherige Ergebnis und das entsprechende Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.
(8) Für die Ermittlung des Gesamtergebnisses sind das Ergebnis des praktischen und des schriftlichen Teils der Prüfung zu einer Note zusammenzuziehen. Dabei hat der praktische Prüfungsteil gegenüber dem schriftlichen Prüfungsteil das doppelte Gewicht.
- 1.
- im Gesamtergebnis,
- 2.
- in jeder der praktischen Aufgaben des praktischen Teils der Prüfung,
- 3.
- im Ergebnis des schriftlichen Teils der Prüfung sowie
- 4.
- innerhalb des schriftlichen Teils der Prüfung in mindestens zwei Prüfungsbereichen mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind.
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