§ 6 EuWG
Wahlrecht, Ausübung des Wahlrechts
- 1.
- das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben,
- 2.
- seit mindestens drei Monaten
- a)
- in der Bundesrepublik Deutschland oder
- b)
- in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union
- 3.
- nicht nach § 6a Abs. 1 vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
(2) Wahlberechtigt sind auch die nach § 12 Abs. 2 des Bundeswahlgesetzes zum Deutschen Bundestag wahlberechtigten Deutschen.
- 1.
- das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben,
- 2.
- seit mindestens drei Monaten
- a)
- in der Bundesrepublik Deutschland oder
- b)
- in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union
- 3.
- nicht nach § 6a Abs. 2 vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
(4) Das Wahlrecht darf nur einmal und nur persönlich ausgeübt werden. Das gilt auch für Wahlberechtigte, die zugleich in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union zum Europäischen Parlament wahlberechtigt sind. Eine Ausübung des Wahlrechts durch einen Vertreter anstelle des Wahlberechtigten ist unzulässig.
(4a) Ein Wahlberechtigter, der des Lesens unkundig oder wegen einer Behinderung an der Abgabe seiner Stimme gehindert ist, kann sich hierzu der Hilfe einer anderen Person bedienen. Die Hilfeleistung ist auf technische Hilfe bei der Kundgabe einer vom Wahlberechtigten selbst getroffenen und geäußerten Wahlentscheidung beschränkt. Unzulässig ist eine Hilfeleistung, die unter missbräuchlicher Einflussnahme erfolgt, die selbstbestimmte Willensbildung oder Entscheidung des Wahlberechtigten ersetzt oder verändert oder wenn ein Interessenkonflikt der Hilfsperson besteht.
- a)
- durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlbezirk oder
- b)
- durch Briefwahl