§ 53 BZRG
Offenbarungspflicht bei Verurteilungen
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(1) Verurteilte dürfen sich als unbestraft bezeichnen und brauchen den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren, wenn die Verurteilung
- 1.
- nicht in das Führungszeugnis oder nur in ein Führungszeugnis für Behörden (§ 30 Absatz 5, § 31) aufzunehmen ist oder
- 2.
- zu tilgen ist.
(2) Soweit Gerichte oder Behörden ein Recht auf unbeschränkte Auskunft haben, können Verurteilte ihnen gegenüber keine Rechte aus Absatz 1 Nr. 1 herleiten, falls sie hierüber belehrt werden.
Suchhilfen: Verurteilung offenbaren, Führungszeugnis Auskunftspflicht, Strafregister tilgen, Gerichtliche Auskunftspflicht, Verurteilte Auskunft verweigern, urteilung